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16.-19. November in Siliguri

Reiseziel: Siliguri, West Bengal

Dr. Arup (begeisterter Couchsurfer& Reiseplaner) heisst sie in Siliguri Willkommen.

Nach der 4-stuendigen Fahrt waehrend der man kopfschuettelnd schlafen konnte, trifft man in Siliguri ein. Laut Dr. Arup gibt es in Siliguri nicht viel zu sehen, es ist vielmehr eine Durchreisestadt und Ausgangspunkt fuer Reisen nach Nepal und in unserem Fall Tagesausflug nach Darjeeling( Diese Stadt ist weltweit bekannt fuer ihren Tee und die wundervolle Aussicht auf das Himalayagebirge. Die Mehrheit der Bevoelkerung dieser indischen Stadt sind Nepalesen, da diese somit auch aNasprueche auf "ihre" Stadt haben, kommt es oefters zu Unruhen...)
Ein spezielles Angebot von Arup ist ein Besuch in den nahegelegenen Doerfern, wo er als Arzt taetig ist, und eine Besichtigung von Teegaerten &-fabrik. Ausserdem werden einem Arups DJ-Kuenste praesentiert und man hat genuegend Freizeit um Siliguri auf eigene Faust kennen zu erkunden.

 

Kulturelles:

Essen
Es wird einem eine vielfaeltige,meistens vegetarische Kost serviert, wobei die Suessigkeiten nicht zu kurz kommen. Sie werden vorwiegend aus Milch, Paneer (Frischkaese) oder Linsen und Zucker  hergestellt. Alle 2-4 Stunden goennen sich die Inder einen Chai.
Gegessen wird mit der rechten Hand und zwar so: Reis wird mit den verschiedenen Currys oder sonstigen Saucen gemischt, alles vermantscht und Haufenweise in den Mund gestopft. Danach ist es ueberhaupt nicht unanastaendig aus voler Roehre zu ruelpsen.

Arbeit
Die Frauen auf dem Land pluecken den ganzen TAg, meistens bei praller Sonne, muehsam Teeblaetter, waehrend sich die wohlhabenderen Frauen nach Strich und Faden bedienen lassen. Kein Wunder hat jede Familie mindestensd eine Magd.
Erkennungsmerkmal einer wohlhabenderen Frau ist, wenn ihr Sari zu wenig Stoff hat um ihren ganzen dicken Ranzen zu verdecken. Da quellen die Wuerste nur so raus
Die Maenner aus den aermeren Schichten versuchen sich ihr Leben mit Rickshaw fahren, Schuhe putzen oder mit einem kleinen Tee& Gebaeck Laden zu finanzieren. Wer die Moeglichkeit hat eroeffnet sein eigenes Geschaeft, geht studieren, etc..

Tradition
Bei den Indern ist es ueblich, dass die ganze Familie zusammenwohnt, Grosseltern, Schwester, Bruder, Tante, Onkel, Schwaegerin etc.. und ausserdem wird die erste Freundin oder Freund die/den man hat meist gerade auch geheiratet.
Gegessen wird wann immer man hungrig ist und gepisst gerade dort wo man muss, also ueberall.
Frau und Mann laufen (praktisch) nie Hand in Hand in der Oeffentlichkeit umher, weil es sich nicht gehoert...Jedoch sieht man oft Mann und Mann beim Haendchenhalten, was ein Zeichen von Bruederlichkeit ist.
Frauen muessen meist nur etwas sagen und schon kriegen sie, was sie wollen..z.B: Wenn eine Frau zu spaet auf dem Bahnhof ist und der Zug bereits rollt, haelt er sicherlich nochmals an, waehrend die Maenner dem fahrenden Zug nachrennen und auf die steile Treppe hinaufspringen muessen.

6.12.08 09:39
 


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